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tier-tipps.info
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Die
Seite wird immer wieder mal ergänzt und aktualisiert, daher lohnt
es sich immer mal wieder reinzuschauen !!!!!
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Der Hamster
Der Hamster
ist eines der wenigen Haustiere, der die Gesellschaft von Artgenossen
nicht wünscht. Als Einzelgänger kommen die Hamster sich
unter natürlichen Bedingungen nur zur Paarungszeit in die Quere.
Ansonsten gehen sie sich aus dem Weg. Wenn zwei Hamster zusammen
gehalten werden, kommt es höchstwahrscheinlich zu erbitterten Kämpfen,
wodurch die Tiere schwer verletzt werden können. Bevor Sie sich einen
Hamster ins Haus holen, kümmern Sie sich auch darum, dass
die Betreuung während Ihres Urlaubs gesichert ist, da man einen Hamster
nicht gut auf Reisen mitnehmen kann. Die Urlaubsbetreuung des Hamsters
sollte bei Ihnen zu Hause stattfinden oder in einer kleinen, überschaubaren
Tierpension. Der Käfig Da Hamster
sich viel bewegen möchten, muss der Hamster-Käfig
eine entsprechende Größe aufweisen. Als Mindestgröße
sollte der Käfig die Maße L 100 cm X B 50 cm X H 50
cm haben. Die Inneneinrichtung:
Weiterhin gehören
für die artgerechte Haltung des Hamsters zwei möglichst
schwere Fressnäpfe, der eine für das Körnerfutter,
der andere für die Frischfuttergaben. Natürlich braucht der
Hamster auch eine Trinkflasche, die Sie außen an den Gitterstäben
anhängen. Bis heute ist es unklar, ob ein Laufrad Fluch oder Segen ist. Manche sagen es wäre Tierquälerei, da sich Hamster im Laufrad verletzen können oder manche Hamster sogar bis zur völligen Erschöpfung darin laufen. Dennoch gibt es genug Hamsterbesitzer die gute Erfahrungen mit einem Laufrad gemacht haben. Es kommt sicherlich auch auf die Art des Rades an, ob es geeignet oder sogar gefährlich sein kann. Fakt ist, dass das kleine Nagetier einen enormen Bewegungsdrang hat, den man nicht mal in dem größten Käfig stillen könnte. Daher laufen Hamster sehr gern zwischendurch in ihrem Laufrad. Schauen Sie anfangs Ihrem Hamster beim Laufen zu, damit Sie beurteilen können, ob es sich um eine sichere Angelegenheit handelt. Von vornherei sollte man lieber zu einem Laufrad greifen, wo die Verletzungsgefahr geringer ist. Solch Hamsterlaufräder haben geschlossene Lauf- und Rückflächen. Aber auch hier gilt: selbst das tollste Laufrad ersetzt nicht den täglichen Auslauf (unter Aufsicht) für den Hamster. Bedenken Sie bitte daß das aufgeführte nur die Grundbedürfnisse eines Hamsters abdeckt. Alles was Sie zusätzlich für eine artgerechte Haltung investieren, sei es denn Klettermöglichkeiten oder Möglichkeit zu Buddeln erfreut den kleinen Hamster und Sie haben was zum beobachten. Immer beliebter werden sogenannten Buddelarien. Ein großes Terrarium mit Sand gefüllt, was der Natur recht nahe kommt. Der Hamster kann sich darin Höhlen buddeln, fast wie in freier Wildbahn. Der Platz für den Käfig Ihres Hamsters muss so gwählt werden, dass der Hamsterkäfig nicht in Zugluft oder zu hoher Hitze (z. B. an der Heizung, direkte Sonneneinstrahlung) steht. Weiterhin muss am Tage Ruhe herrschen, da der kleine Hamster schläft. Schon allein deswegen ist ein Kinderzimmer ungeeignet. Beispielsweise könnte man den Hamsterkäfig tagsüber im Schlafzimmer deponieren und den Käfig dann abends ins Wohnzimmer holen, damit für den Hamster etwas los ist, wenn er munter wird. Achten Sie aber darauf, dass es nicht zu laut ist (z.B. laute Musik) und rauchen Sie nicht im gleichen Raum wo sich der kleine Nager befindet, denn beide Dinge stören ihn und der Zigarettenrauch kann den Hamster krank machen. Zeitaufwand Der Zeitaufwand für
einen Hamster hält sich in Grenzen, da er tagsüber die
meiste Zeit schläft und erst abends munter wird. Wenn er wach ist
sollte aber auch ein Hamster etwas Zuwendung und Ablenkung bekommen.
Ca. eine Stunde beaufsichtigter Freilauf sollte für einen Hamster
wenigstens eingeplant werden. Keine Minute darf das Tier aus den
Augen gelassen werden, da es schon mal vorkommen kann, dass der Hamster
Möbel und Kabel anknabbert( der Hamster gehört zu den
Nagetieren !). Außerdem kann man so verhindern, dass sich
der Hamster hinter schwer zugänglichen Möbelstücken
versteckt. Das Meerschweinchen
Meerschweinchen brauchen Artgenossen um glücklich zu sein. Eine Gruppenhaltung kann aus mehreren Weibchen und einem kastrierten Böckchen bestehen. Mehr als ein Böckchen kann zu Stress und Kämpfen führen. Die Tiere sollten nach Möglichkeit alle etwa das gleiche Alter haben. Ein Kaninchen als Gesellschaft oder ein anderes Nagetier ist kein Ersatz für einen echten Meerschweinchen-Kollegen. Der Hamster ist von vornherein ausgeschlossen, da er ein Einzelgänger ist. Da es größtenteils in Tierheimen eine Überfüllung an Nagetieren gibt, plädieren wir auch hier dazu, zunächst nach einem passenden Meerschweinchen in einem Tierheim zu suchen. Nagetiere werden leider häufig plötzlich und spontan gekauft, und wenn dann der Besitzer merkt, dass es doch nicht das richtige Haustier ist, schnell wieder abgeschoben. Diese Nagetiere sind meist schon handzahm und gar nicht krank, wie es manche vermuten. Außerdem untersucht der Tierheim-Tierarzt die Tiere, und die Meerschweinchen-Böcke werden meist auch schon kastriert, damit sie in eine Gruppe integriert werden können. Also schauen Sie bitte erst bei einem Tierheim vorbei, bevor Sie in die nächste Zoohandlung gehen. Eine Tierheimliste aus ganz Deutschland www.tierweb.net/Tierheime finden Sie hier. Da ist bestimmt das richtige Meerschweinchen für Sie dabei! Der Käfig Der Käfig kann für ein Meerschweinchen gar nicht groß genug sein. Bei der Haltung von zwei Meerschweinchen ist das absolute Minimum die Größe L 120 x B 80 cm. Sie sollten darauf achten, dass die Gitterstäbe dicht genug beieinander sind, damit keines der Tiere seinen Kopf hindurchzwängen kann. Der Meerschweinchenkäfig sollte nicht unbedingt auf dem Boden stehen, da die kleinen Nager Fluchttiere sind und die Gefahr für Meerschweinchen oft von oben droht (z.B. durch Greifvögel). Deswegen kann es den Stress für die Tiere vermindern, wenn Sie den Käfig in einer gewissen Höhe platzieren. Das hat auch für Sie Vorteile, da Sie die Meerschweinchen besser beobachten können und zum Reinigen des Käfigs brauchen Sie sich nicht zu bücken. Der Platz für den Nagerkäfig sollte so gewählt sein, dass der Käfig nicht in Zugluft oder zu hoher Hitze (z. B. an der Heizung, direkte Sonneneinstrahlung) steht. In den Käfig gehört für jedes Meerschweinchen ein Haus, in das sich das Tier zurückziehen und schlafen kann. Vorzugsweise sollte es aus Holz sein, da Plastikhäuschen zu argen Komplikationen führen, wenn die Meerschweinchen diese anknabbern. Und die Häuser werden angeknabbert.... Die Häuschen sollten nicht zu leicht sein und die Eingänge müssen groß genug sein, damit das Meerschweinchen bequem hinein paßt. Evtl. können Sie sich lieber ein Haus selbst bauen, falls es nichts Entsprechendes im Zoofachhandel gibt. Weiterhin brauchen die Nagetiere zur Futteraufnahme einen Fressnapf und zur Wasseraufnahme eine Wasserflasche, welche von außen an den Gitterstäben des Meerscheinchenkäfigs angebracht wird. Stellen Sie nämlich Wasser in einem Napf bereit, wird es schnell verschmutzt durch Streu und Exkremente der Meerschweinchen. Der Fressnapf sollte schwer sein (z.B. aus Keramik), damit die Meeris ihn nicht dauernd umwerfen. Der Bodenbelag muss für die Meerschweinchen weich sein. Man kann beispielsweise zuerst Zeitungspapier in den Käfig legen, damit der Urin der Meerschweinchen besser aufgesaugt wird. Darauf Kleintierstreu und oben drauf Heu. Zeitaufwand Meerschweinchen
sind eher ruhige Tiere und halten sich größtenteils
in ihrem Käfig auf. Sie sind uns Menschen sozusagen ausgeliefert,
was die Beschäftigung und Zuwendung anbetrifft, da sie dem Besitzer
nicht hinterherlaufen können um Aufmerksamkeit zu erlangen. Dies
sollte man nicht ausnutzen, sondern genügend Zeit für Abwechslung
aber auch die Sauberhaltung und Pflege der Nagetiere im
Tagesablauf berücksichtigen. Eines sollte immer bedacht werden: der Tierhalter des Nagetieres, oder allgemein des Haustieres, ist immer der Erwachsene , sprich die Eltern. Von einem Kind darf man noch kein Verantwortungsbewußtsein für ein Meerschweinchen erwarten. Schnell hat das Kind anderes im Kopf, will lieber mit Freunden spielen, und das erste Interesse an dem Tier ist verschwunden. Das Meerschweinchen muss aber dennoch gut versorgt werden, dann müssen die Eltern einspringen. Ebenfalls muss der richtige Umgang mit dem Meerschweinchen erst erlernt werden. Die Eltern sollten z.B. darauf achten, dass die Tiere nicht wie ein Stofftier pausenlos auf dem Arm herumgetragen werden und dass die Ruhephasen der Meerschweinchen respektiert und eingehalten werden. Das Kaninchen
Kaninchen
haben eine relativ hohe Lebenserwartung von ca. 10 Jahren. Kaninchen
brauchen Artgenossen um glücklich zu sein. Eine Gruppenhaltung kann
aus mehreren Weibchen und einem kastrierten Böckchen bestehen. Mehr
als ein Böckchen kann zu Stress und Kämpfen führen. Die
Tiere sollten nach Möglichkeit alle etwa das gleiche Alter
haben. Der Käfig Ein Kaninchenkäfig muss eine nicht unerhebliche Größe aufweisen. Für ein Kaninchen sollte der Käfig mindestens zwei Quadratmeter groß sein. Das muss dann pro Kaninchen multipliziert werden (also 2 Kaninchen = 4 qm und so weiter). Das muss man bedenken. Sind Sie bereit den Tieren so viel Fläche Ihrer Wohnung zur Verfügung zu stellen? Der Platz für den Kaninchenstall sollte so gewählt sein, dass der Käfig nicht in Zugluft oder zu hoher Hitze (z. B. an der Heizung, in der Sonne) steht. Kaninchen dürfen keinem Zigarettenrauch ausgesetzt sein, da sie dadurch krank werden können und im schlimmsten Falle vorzeitig sterben könnten. Der Standort sollte nicht den ganzen Tag turbulent sein, damit die Kaninchen zwischendurch eine Ruhepause einlegen können. Aber auch nicht zu abgeschieden, da Kaninchen gern ein wenig Abwechslung haben wollen. Das Zwischenmaß ist die beste Wahl. Der Kaninchenstall sollte eine recht hohe und ausreichend stabile Bodenwanne aufweisen. In den Kaninchenstall
gehören zur Futteraufnahme zwei Fressnäpfe
(diese sollten schwer sein, z.B. aus Keramik) und zur Wasseraufnahme eine
Wasserflasche, welche von außen an den Gitterstäben des Kaninchenstalls
angebracht wird. Stellen Sie nämlich Wasser in einem Napf
bereit, wird es schnell verschmutzt durch Streu und Exkremente der Kaninchen.
Das Futterheu sollte in einer Heuraufe, die man innen an den Gittern des
Kaninchenstalls anhängt, untergebracht werden, um Verunreinigung
zu vermeiden. Zeitaufwand Ein Kaninchen
ist relativ leicht zufrieden zu stellen, daher hält sich auch der
Zeitaufwand in Grenzen. Ratten
Wie steht es eigentlich
mit der Haltung einer Ratte? Nun, EINE Ratte schonmal
gar nicht !!! Ratten leben in großen Gruppen in ihrer natürlichen
Umgebung. Daher sollte man sie zumindest zu zweit halten. Entweder zwei
Weibchen oder zwei Böckchen. Man kann natürlich auch die Tiere
gemischt halten (männlich und weiblich), ABER dann muss das Böckchen
unbedingt kastriert sein !!! Die Vermehrung der Ratten geht sonst
so rasant, dass man nicht mehr weiss wohin vor Schreck. Auch ist darauf
zu achten, dass die Tiere nach der Kastration mindestens 4 Wochen
getrennt bleiben, da sonst möglicher Weise doch noch Nachwuchs "produziert"
werden kann... Am besten ist es, wenn man sich Ratten aus dem Tierheim
anschafft, da dort die Böcke bei gemischten Gruppen bereits kastriert
sind oder eine bestehende Ratten-Gruppe aus Weibchen oder Männchen
schon "gut funktioniert". Außerdem sollten keine Tiere
länger als nötig im Heim sitzen. Also: Finger weg von Zooläden
oder ähnliches - lieber aktiven Tierschutz betreiben und den Tierheimtieren
ein schönes zu Hause bieten !!! Schauen Sie doch mal in der Tierheimliste
nach, ob es ein Tierheim in Ihrer Nähe gibt:
www.tierweb.net/Tierheime Der Käfig Ein Käfig sollte für Ratten, obwohl sie recht kleine Nager sind, groß und geräumig sein. Am besten mit mehreren Ebenen. Man kann sich z.B. aus einem Kleiderschrank ein schönes Rattenheim bauen (das wäre größenmäßig schon recht gut - auch wenn man mehr als zwei Ratten halten möchte. Bis zu sechs Tiere haben dort bequem Platz und sie können sich auch mal aus dem Wege gehen). Aber auch wenn man "nur" eine Zwei-Ratten-Haltung anstrebt, sollte die Behausung nicht wesentlich kleiner sein. Wenn Sie lieber einen klassischen Rattenkäfig bevorzugen, dann achten Sie darauf, dass die Gitterstäbe eng genug beieinander stehen, damit sich keine Ratte durchschummeln kann. Als minimale Größe des Rattenkäfigs sollten Sie ca. die Maße L 120 x B 80 x H 100 cm einhalten. Natürlich muss der Rattenkäfig auch noch eingerichtet werden. Es bieten sich kleine Hängematten, Häuschen zum Verstecken und verschiedene Spielmöglichkeiten, wie Tunnel, Brücken und ähnliches, für Ratten an. Aber auf KEINEN Fall ein Laufrad. Die unterste Ebene kann als Toilette, mit Kleintierstreu, vorbereitet werden. Auf die zweite Ebene z.B. die Fressnäpfe und eine Schale mit Wasser bereit gestellt werden und in den höheren Ebenen dann die Häuschen etc. für die Ratten. Natürlich können auch Häuser und Tunnel usw. mit auf der Futterebene integriert werden - das entscheidet die Phantasie des Einrichters. Wenn man die Tiere in ihrem neuen zu Hause beobachtet merkt man schnell, was ihnen angenehm ist und was nicht. Dann muss eben der Käfig im Zweifelsfalle wieder umdekoriert werden. Das sollte man sowieso ab und an tun, damit es den Ratten nicht langweilig wird. Neuerdings kommt es öfter vor, dass Ratten allergisch gegen Einstreu reagieren. Daher kann man alternativ eine Toilettenecke im Rattenkäfig einrichten. Eine flache Plastikwanne gefüllt mit Katzenstreu (KEINE Klumpstreu verwenden - ganz wichtig, falls eine Ratte mal davon nascht...). Der Rest des Käfigs kann dann mit Tüchern, alten T-Shirts, Baumstämmen ausgelegt werden, je nach Fantasie. Baumstämme nur unbehandelt und ohne Schadstoffe verwenden, da Ratten, als Nagetiere natürlich daran knabbern. Nicht gespritzte Obstbaumäste eignen sich gut. Den Rattenkäfig stellen Sie bitte nicht an einen zugigen Platz oder wo es zu warm wird (Heizung / Sonne). Weil Ratten kontaktfreudiger als andere Nagetiere sind, ist es besser den Käfig in einen Raum zu stellen, wo sie genug Ansprache erhalten. Allerdings sollte es in diesem Raum nicht zu laut sein (bitte keine dröhnende Musik) und es darf dort nicht geraucht werden, da das die Ratten schwer krank machen kann. Zeitaufwand Der größte,
schönste Käfig kann aber niemals den Auslauf für
die Ratten ersetzen. Besonders die ganz zahmen Tiere genießen
die tägliche Zuwendung von Frauchen oder Herrchen "hautnah".
Der Freilauf sollte aber immer unter Aufsicht geschehen, da Ratten
nunmal Nagetiere sind und so einiges zerstören könnten.
Stromkabel seien hier nur mal erwähnt, die im schlimmsten Fall den
Tod des Tieres bedeuten können.
Es gibt Ratten die so anhänglich wie ein Hund sind, daher
sollte als absolutes Minimum eine Stunde täglicher Kontakt zum Menschen
gewährleistet sein (gern mehr). Keines Falls dürfen sie im Käfig
tagein tagaus vor sich hindümpeln. Ratten sitzen gern auf
der Schulter, da sie von dort einen guten Überblick haben. Auch kann
man ihnen kleine Kunststücke beibringen. Ratten sind die gelehrigsten
Nagetiere und brauchen etwas Beschäftigung. Nachtaktive Chinchillas
Chinchillas können sehr alt werden, etwa bis 20 Jahre. Schon allein deswegen muss man sich die Anschaffung dieser Tiere noch gründlicher überlegen, da es eine lange Zeitspanne der Verantwortung bedeutet. Was das Chinchilla mit anderen Nagetieren gemeinsam hat, ist das Bedürfnis nach einem Artgenossen. Die Haltung des Chinchillas ist etwas komplexer als z.B. bei Meerschweinchen. Denn obwohl Chinchillas mit einem Partner zusammenleben wollen, ist es manchmal schwierig Chinchillas als erwachsene Tiere zu vergesellschaften. Daher bietet es sich an, von Anfang an zwei Chinchillas ins Haus zu holen (z.B. Wurfgeschwister). Weibliche Tiere sind eher für Anfänger geeignet als männliche Chinchillas. Männchen vertragen sich im Allgemeinen auch, aber dann darf kein weibliches Tier anwesend sein. Wenn man ein Pärchen halten möchte (also ein Weibchen und ein Männchen) muss das männliche Chinchilla kastriert werden. Achten Sie darauf, dass die Tiere auch noch etwa 4-6 Wochen nach der Kastration getrennt bleiben, da das Männchen so lange noch zeugungsfähig bleibt. Auch Chinchillas sind leider immer öfter in Tierheimen anzutreffen. Chinchillas aus dem Tierheim zu holen hat auch Vorteile: oft sitzen sie dort schon paarweise und sind ein eingespieltes Team, die männlichen Tiere sind bereits kastriert und es sind teilweise schon etwas ältere Chinchillas, die an Menschen gewöhnt sind, was den Einstieg in die Chinchilla-Welt erleichtert. Web - Adressen von Tierheimen: www.tierweb.net/Tierheime Der Käfig Umso größer
der Chinchilla-Käfig umso besser. Für ein Pärchen
sollte er aber mindestens eine Grundfläche von 180 cm x 120 cm und
ca. 100 cm Höhe haben. Wenn der Käfig höher ist,
sollten Sie unbedingt Zwischenböden einziehen, um das Stürzen
der Tiere zu verhindern. Zeitaufwand Der Zeitaufwand für
Chinchillas hält sich in Grenzen, da sie tagsüber die
meiste Zeit schlafen und erst abends munter werden. Wenn sie wach sind
sollten aber auch Chinchillas etwas Zuwendung und Ablenkung bekommen.
Ca. eine Stunde beaufsichtigter Freilauf sollte für Chinchillas
wenigstens eingeplant werden. Keine Minute dürfen die Tiere
aus den Augen gelassen werden, da es schon mal vorkommen kann, dass Chinchillas
Möbel und Kabel anknabbern( Chinchillas gehören zu den
Nagetieren !). Außerdem kann man so verhindern, dass sich
die Chinchillas verletzen, wenn sie in schwindelerregende Höhen
geklettert sind. |
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