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Haltung / Pflege
von Hunden
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Wer einen Hund anschafft,
sollte daran denken bei jedem Wetter unterwegs zu sein. Eins vorweg:
Hunde benötigen eine Menge Zeit. Hunde müssen
mehrmals täglich raus. Mindestens drei bis fünf Mal
sollte man einplanen. Zum einem muss der Hund sein Geschäft
erledigen, zum anderen braucht er Beschäftigung, Auslauf
und soziale Interaktionen mit Artgenossen. Wie lange ein Spaziergang
dauert ist von mehreren Faktoren abhängig; so spielt das
Alter, die Rasse und die damit verbundene Bewegungsfreude
sowie der Gesundheitszustand des Hundes eine große
Rolle. Ein Mops zum Beispiel braucht weniger Bewegung als
ein Husky. Als Durchschnitt planen Sie nicht weniger als
zwei Stunden täglich für das Gassi gehen
ein. Und bedenken Sie, jeden Tag, ob sie sich nicht wohl fühlen
oder auch mal lustlos sind, oder ob es 35°C oder minus 10°C
sind, ihr Hund muss raus.
Heutzutage weiß man,
dass ein Garten nicht zwingend notwendig zur Hundehaltung
ist. Bei Welpen und alten Hunden bietet es sich
natürlich an, da die Hunde zwischendurch schnell mal
zum Puschen hinaus gelassen werden können. Hunde die
weder zu jung, noch zu alt oder krank sind und den entsprechenden
Auslauf bekommen, können problemlos in einer Wohnung,
die der Größe des Hundes angepaßt ist,
gehalten werden. Angepaßt soll heißen: haben Sie eine
kleine Wohnung, so sollte dort auch nur ein kleiner Hund
wohnen. Hunde, die nur in den Garten dürfen
haben es dagegen schlechter, als ein Hund, der mit viel
Auslauf in einer Wohnung zusammen mit seinen Menschen wohnt. Da
Hunde bekanntlich Rudeltiere sind und Sie als Rudelführer
die zentrale Person für Ihren Hund, ist es eine enorme
Zumutung, den Hund ganztägig alleine zu lassen. Manche
Hunde leiden im Stillen, so dass die Hundehalter
dies viele Jahre nicht merken. Andere lassen ihren Ummut an der
Einrichtung der Wohnung aus oder bellen oder jaulen solange, bis
Frauchen oder Herrchen wiederkommen. Auch wenn Sie zwei Hunde
halten, wird es nicht besser: dann sind die Hunde gemeinsan
einsam. Wenn Sie Vollzeit berufstätig sind, dann schaffen
Sie sich besser keinen Hund an. Hunde sollten nicht
länger als 4 - 6 Stunden am Tag allein sein. Sollte man dennoch
auf einen Hund nicht verzichten wollen, gibt es heutzutage
die Möglichkeit den Hund in eine HundeTagesbetreuung
zu geben.
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Folgende
Voraussetzungen sind eigentlich unerlässlich, wenn Sie gerne
einen Hund haben möchten:
- Bereit und in der Lage
sein, sehr viel Zeit für ein Haustier aufzuwenden
und sein Leben danach zu richten und das so lange der Hund
lebt /die Hunde leben
- Gerne an der frischen
Luft sein
- Eine sichergestellte
Hundebetreuung für tagsüber und für die
Ferien / den Urlaub haben
- Sich über die Haltungskosten
für einen Hund im Klaren sein
- Sich im Klaren sein,
dass es i. d. R. viel Zeit und Nerven kostet, einen Hund
zu einem zuverlässigen und braven Begleiter zu erziehen
- Sich im Klaren sein,
dass nicht alle Leute Hunde mögen und man evtl.
ab und zu dumme Bemerkungen zu hören bekommt.
- Vorherige Abklärung
mit Vermieter oder Hausverwaltung, ob Hundehaltung erlaubt
ist (schriftlich geben lassen!!!
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Fell-
und Körperpflege des Hundes:
Wie Zeitintensiv die Pflege
ausfällt kommt darauf an welchen Felltyp der Hund
hat. Hunde mit kurzem Fell benötigen etwas weniger
Pflege als Hunde mit längerem Fell. Allein
durch das Bürsten, das bei langhaarigen Hunden etwa
2-3 Mal pro Woche nötig ist, damit das Hundefell nicht
verfilzt. Hunde die rauhaarig oder drahthaarig sind kommen
um das Trimmen in gewissen Abständen nicht herum,
damit die abgestorbenen Haare entfernt werden. Einen Hund
mit langem Fell kann man alternativ das Fell kurzscheren, oder
dies vom Hundefriseur erledigen lassen.
Die Augen des Hundes
müssen täglich kontrolliert und bei Bedarf sauber gemacht
werden, indem sie mit einem weichen Tuch vom "Schlaf"
befreit werden. Auch die Ohren müssen manchmal gereinigt
werden. Dazu eignet sich ein Tuch oder Waschlappen, das/der feucht,
aber nicht zu nass sein sollte. Niemals dürfen die Ohren
mit Ohrenstäbchen bearbeitet werden und auch mit dem Lappen
nicht zu tief ins Ohr gehen.
Langohrige Hunderassen entwickelt öfter Ohrenentzündungen,
als Hunde mit Stehohren. Bei diesen Hunden muss
man evtl. zu weiteren Maßnahmen greifen und Ohrreinigungsmittel,
die man beim Tierarzt bekommt, ab und zu in die Ohren träufeln.
Der Ohrenschmalz wird dadurch gelöst und durch schütteln
entfernt der Hund diesen dann aus dem Gehörgang (besser
im Freien benutzen, damit nichts an der Tapete landet).
Wenn Hunde öfter
auf weichem Untergrund laufen wetzen sich ihre Krallen
meist zuwenig ab. Dann müssen diese mit einer Krallenzange
ein Stück kürzer geschnitten werden. Falls Sie das noch
nie gemacht haben zeigt es Ihnen Ihr Tierarzt sicherlich gern,
oder Sie lassen es regelmäßig von ihm durchführen,
weil besonders bei Hunden mit dunklen Krallen die
Nervenenden aus dem Krallenbett schlecht oder gar nicht erkennbar
sind. Man sollte darauf achten, dass man nicht in das sogenannte
"Leben" der Kralle schneidet, da das schmerzhaft
für den Hund ist und die Kralle dann blutet.
Daher wird nur das vordere Stück etwas gekürzt.
Hunde zu baden ist
überflüssig, und man sollte dies nur in Ausnahmesituationen
tun, wenn sich der Hund beispielsweise in etwas Stinkendem
gewälzt hat oder wenn es medizinische Gründe hat. Wenn
Sie den Hund zwecks Gestank waschen, dann nehmen Sie bitte
ein Hundeshampoo, welches rückfettend ist. Normalen
Sand kann man gut aus dem Hundefell bürsten und man
braucht Hunde deswegen nicht extra zu baden. Übermäßiges
Baden schadet der Haut des Hundes.
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Wandern
mit Hunden im Naturpark
Tierpsychologen
~ vs ~ Hundetrainer
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